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Die ältesten Gedichte, die Elske Brault zu Gehör bringt, beschwören die Welt der Nomaden herauf. Wenn die Karawane fortzog, blieb ein verglimmendes Feuer zurück. Aus der Asche, so dachte man, stieg in Geschichten und Gedichten die Erinnerung an die auf, die für einen Augenblick hier ausgeruht, nachgedacht und Zerstreuung gesucht hatten. Wenn Elske Brault die sehr alten, aber auch jüngeren Gedichte von Liebe, Leid und Fernweh vorträgt und von ihrem Entstehen berichtet, steigt etwas von dieser geheimnisvollen Atmosphäre auf. So entfaltet sich ein abwechslungsreicher, poetischer Abend, der großes Vergnügen bereitet und die Neugier weckt.

Tanja Langer, Schriftstellerin und Verlegerin, Bübül-Verlag Berlin

Elske Brault ist eine Klangkünstlerin, die deutsch-arabische Grenzgänge ermöglicht. Ihre faszinierende Stimme und die Stimme ihres lyrischen Kollegen Bassam Dawood verbinden sich, verlieren sich und finden sich neu. Die Zuhörer in der Apostel-Paulus-Kirche zieht sie in ihren Bann, so dass im Laufe des Programms die Stimmen zusammenfließen. Am Ende haben die Zuhörenden eine Zeit des Friedens erlebt.

Michael Raddatz, Superintendent Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg